Freitag, 18.04.2008
Das liebe Heilge Römsche Reich, ...
Ein leidig Lied! Dankt Gott mit jedem Morgen,
Daß ihr nicht braucht fürs Römische Reich zu sorgen!
Auerbachs Keller ist gemütlich.
Das Alte Reich - wohl kein Gebilde auf deutschem Boden ist so dermaßen falsch im Bild der kollektiven Erinnerungskultur geblieben. Überhaupt, es greift so manche Analyse gnadenlos ins Leere, wenn sie sich daran macht, die Struktur dieses Dings zu fassen. Nun ist es ja allgemeiner Konsens, dass es weder Staat noch Staatenbund war. Es ist, oder besser: war, eben das Reich. Punkt. Aus.
Mittwoch, 30.08.2006
Unfair?
Ach, tatsächlich?
Donnerstag, 03.08.2006
Rüttgers: CDU eine Wertegemeinschaft
Donnerstag, 29.06.2006
Bundesländer wollen an der Finanzierung von Kindstötung festhalten
Samstag, 24.06.2006
Sommer in bester deutscher Tradition
Kein-Kinder-Land - Deutsche gerne kinderlos
Heute wurde eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung im Auftrag der Robert-Bosch-Stiftung bekannt. Danach wünschen sich in keinem Land Europas so wenige Kinder wie in Deutschland. Der Kinderwunsch liegt im Durchschnitt bei Frauen bei 1,75 und bei Männern bei 1,59. Damit besteht die große Kluft zwischen Kinderwunsch und Realität, von der man immer ausgegangen ist, gar nicht. Noch 1988 lag der Durchschnitt beim Kinderwunsch sowohl bei Männern als auch bei Frauen bei deutlich über 2. Selbst wenn Frauen heute so viele Kinder bekommen würden, wie sie wollten, wären es also immer noch zu wenig um die demographische Entwicklung wirklich zu beeinflussen. Jeder vierte Mann und jede sechste Frau wollen gar keine Kinder.
Dienstag, 20.06.2006
Mussten die USA Deutschland von Hitler befreien? oder "Warum ich Jacksonian bin, Teil 3"
Montag, 19.06.2006
Warum ich Jacksonian bin, Teil 2
) die überzeugtesten Wilsonians in Europa gerade in den vehementen Befürwortern eines zentralistischen Europas gesehen werden, das sich mehr und mehr zu eine Gefahr für die Freiheit entwickelt. Wenn ich aber an die Selbsteinschätzung mancher Eurokraten denke, die den "zivilisatorischen Fortschritt" Europas als Vorbild für die Welt rühmen, kann ich verstehen, was Charles Prael meint. So weit zu diesem Exkurs.
Sonntag, 18.06.2006
Propagandaclub 4 ? Eltern und ihre ?Rechte?
Deutsche Bundesregierung finanziert Gesetzesverstöße
Kein Witz. Das europäische Parlament lehnte es, wie die FAZ am Freitag auf Seite 2 berichtete, ab, für die Forschungsförderung der EU die strenge deutsche Regelung im bereich Embryonenschutz zu übernehmen. Damit wird nun auch mit deutschen Geldern Forschung durch die EU gefördert, die in Deutschland verboten ist. Traurig ist dabei, dass die rot-grüne Regierung des bedenkenlosen Forschungsfreundes Schröder, um eben dies zu verhindern, das 6. Rahmenprogramm zur Forschungsförderung noch mit einem Veto blockiert hatte. Der christdemokratische Bildungsminister, Frau Schavan, will dies aber nicht machen und man fragt sich doch langsam beklemmt, wo denn nun eigentlich christliche werte und eine ethische Politik besser vertreten sind, in der jetzigen Regierung unter christdemokratischer "Führung" oder in der alten Schröder-Regierung.
Samstag, 17.06.2006
Warum ich Jacksonian bin, Teil 1
Freitag, 16.06.2006
Traditionen amerikanischer Außenpolitik
Hamiltonian, Jeffersonian, Jacksonian und Wilsonian. Das sind die 4 großen außenpolitischen Traditionen der USA. Sagt zumindest der US-Historiker Walter Russel Mead, der diese These vor 5 Jahren, noch vor dem 11. September 2001, in seinem Buch "Special Providence: American Foreign Policy and How it changed the World" aufgestellt hat.
Meads These ist dabei, dass diese 4 Traditionen der US-Außenpolitik die Grundlage des außenpolitischen Erfolgs der USA in den letzten gut 200 Jahren war. Zum einen, weil sie zum Teil miteinander kompatibel sind, aber immer auch miteinander konkurrierten, war die USA die USA immer flexibel genug, trotz gleich bleibender Grundüberzeugungen auf veränderte Weltlagen angemessen zu reagieren. Das repräsentative System der USA, so Mead, hat dazu geführt, dass immer die Tradition, die der aktuellen Gefahren- und Interessenlage am meisten entsprach, in den Vordergrund trat und wieder verschwand, wenn sich die Verhältnisse geändert hatten. Im Folgenden will ich die 4 Traditionen vorstellen, ein anderes mal, werde ich dann meine Präferenz für eine der 4 Richtungen begründen.
Batalla en el cielo
Die erste Szene ist noch harmlos. Man sieht das ausdruckslose Gesicht eines Mannes aus Mittel- oder Südamerika. Er ist dick, hat einen ungepflegten Vollbart und trägt eine überdimensionierte Brille, wie man sie hierzulande in den 80er Jahren getragen hat. Ein erster Gedanke schießt mir durch den Kopf: es muss wohl ein Film sein, der sich um illegaliens an der amerikanisch-mexikanischen Grenze dreht. Untermauert wird diese Vermutung durch den Hintergrund, den Raum, in dem diese Person steht, der an ein anonym gehaltenes Verhörzimmer erinnert. Dann fährt die Kamera nach unten und zeigt, dass der Mann kein Hemd trägt. "Na klasse", denke ich mir. "Wieder mal was über die herzlosen Amerikaner, die Mexikaner foltern und dazu zwingen, ihre Bierbäuche zu zeigen." Das ist der letzte klare Gedanke, den ich fassen kann, ehe der Film mich auf eine irrwitzige Reise hin zu den Grenzen des klaren Menschenverstandes prügelt.
Die neue Micky Maus oder "Warum ich wohl wirklich konservativ bin"
Donnerstag, 15.06.2006
Endlich wird in Südafrika mal aufgeräumt
Dieser Satz ist aus zwei Gründen bedenklich. Zum einen natürlich, weil in Südafrika doch die Anti-Apartheid-Partei Mandelas, der ANC, regiert und deshalb jede Kritik an der dortigen Regierung doch per se als rassistisch und faschistisch verboten ist. Zum anderen, weil der Satz so nicht stimmt, denn nur in Kapstadt wird aufgeräumt. Denn dort regiert seit einiger Zeit Helen Zille, Tochter jüdischer Auswanderer aus Deutschland und stellvertretende Vorsitzende der weißen Democratic Alliance ( http://www.da.org.za/DA/Site/Eng/DEFAULT.asp ), als Bürgermeister, seit letzter Woche mit eigener Mehrheit im Stadtrat.
Mittwoch, 14.06.2006
Der Civilianismus als bürgerliche Ideologie
Jeder Mensch will leben, dazu ist das friedliche Zusammenleben der Menschen eine notwendige Grundvoraussetzung. Friedliches Zusammenleben der Menschen ist nur möglich, wo das Existenzrecht, definiert als die Unantastbarkeit menschlichen Lebens, unantastbar ist. Aus der Notwendigkeit, dass kein Mensch über das Existenzrecht eines Menschen verfügen darf, erwächst die Notwendigkeit, dass kein Mensch in irgendeiner Weise über einen anderen Menschen verfügen darf, da es ihm ein leichtes wäre, wenn er in einer Weise über ihn verfügte, auch in jeder anderen Weise über ihn zu verfügen. Daraus folgt die Notwendigkeit der Freiheit. Nun ist keine absolute Freiheit möglich, da die absolute Freiheit des einen die absolute Unfreiheit aller anderen - oder zumindest der Schwächeren - bedeuten würde. Daraus folgt die Notwendigkeit der Gleichwertigkeit der Menschen, wonach die Freiheit eines jeden da endet, wo die Freiheit des anderen beginnt und das Existenzrecht des einen nicht gegenüber dem Existenzrecht anderer relativiert werden darf.
Sonntag, 11.06.2006
Muslim-Kritik an Islam-Berichterstattung der Medien
Samstag, 10.06.2006
Schüssels Demokratieverständnis
Wie der BRF vorab berichtet ( http://www.brf.be/nachrichtenex/shownachricht?id=41459 ), hat Schüssel in einem Interview, das morgen veröffentlicht wird, erklärt, er könne sich eine europaweite Volksabstimmung über die Annahme der EU-Verfassung sehr gut vorstellen. Angenommen wäre sie, wenn die Mehrheit der Staaten und die Mehrheit der Bürger dafür gestimmt hätten.
Schwulen-Beck: Europafeindlicher Akt der polnischen Regierung
So kommentierte des Reichstags Drag Queen Volker Beck die Entlassung von Miroslaw Sielatycki, des Leiters des Zentralen Lehrer Fortbildungszentrums CODN durch Polens Erziehungsminister Roman Giertych, weil das Zentrum Publikationen herausgebracht hatte, die die Schulen dazu aufforderten, Schwulen-Verbände in den Unterricht einzubinden. Becks Verbindung zu "Europa" erklärt sich dadurch, dass die von Giertych beanstandete Publikation eine Veröffentlichung des Europarates zur Menschenrechtserziehung ist. />b>
Freitag, 09.06.2006
Mehr Einfluss für Islamisten
Nach einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der niederländischen Regierung zur Terrorismusbekämpfung wächst der Einfluss der Islamisten auf "gemäßigte" Muslime. Wie die FAZ gestern berichtete, hat sich die Aktivität der radikalen Mohammedaner in Moscheen und im Internet im letzten halben Jahr deutlich erhöht. Radikale Prediger richteten sich vor allem an Jugendliche der 2. und 3. Einwanderergeneration.
